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Thomas Maurer und Florian Scheuba
Spielen und Lesen
übers Essen und Trinken
Thomas Maurer und Florian Scheuba essen und trinken seit ihrer frühesten Jugend und sind überzeugt, dieser Angewohnheit große Teile ihrer Leistungsfähigkeit und Vitalität zu verdanken. Gerne teilen die beiden aber ihr langjährig erworbenes Fachwissen mit einer breiteren Öffentlichkeit. Dabei spannt sich der Bogen von einer behutsamen Beleuchtung des Problems der postmodernen Namensgebung burgenländischer Rotweincuvees (Pentagon und Diabolus gibt’s, was also spricht gegen Operation Desert Shield oder Kill Bill 3?) über eine kulturhistorische Theorie der griechische Küche unter besonderer Berücksichtigung ihrer Neigung, Nahrungsmittel auf dem Grill zu Tierkohle zu verschwelen (da müßten wir jetzt allerdings weit ausholen) bis hin zu zukunftsweisenden Gastronomie-Konzepten wie etwa der Einführung des Cannabis-Sommeliers oder einer Jahrgangspolizei zur Hintanhaltung des systematischen Kindermordes an Edelweinen.
Alles in allem ein Abend, den man zwar auch nüchtern ertragen kann, für den aber die beiden Vortragenden schon aus Eigeninteresse gern bereit sind, ihre Beziehungen zur heimischen Winzerschaft spielen zu lassen, um eine anständige Weinbegleitung und mit dieser eine dem Titel der Veranstaltung gerecht werdende Atmosphäre zu gewährleisten.
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